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Immobilienanalyse – welche Daten werden gebraucht?

Immobilienanalyse – welche Daten werden gebraucht?
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Sie wollen Ihre Immobilie eventuell verkaufen, weil sie nicht mehr zu Ihnen passt…Ihre Familie zu groß oder zu klein geworden ist …? vielleicht die Pläne der Vergangenheit nicht realisiert werden konnten oder eine spannender Job am Ende der Republik auf Sie wartet?
Was auch immer Ihre Motivation ist, die Zeit ist günstig – auch für den Verkauf.
Ihr Berater kann Ihnen helfen Ihre Immobilie mit einer Immobilienanalyse zu einem definierten Stichtag zu bewerten: Stellen Sie ihm folgende Unterlagen zur Verfügung.

  1. Notarieller Kaufvertrag: Aus diesem sind neben dem Preis, den Sie in der Vergangenheit bezahlt haben, auch der sogenannte „Pfandbeschrieb“ heraus zu lesen. Das sind die Daten unter denen Ihre Immobilie im Grundbuchamt Ihres Amtsgerichtsbezirkes geführt wird.
  2. Sofern Sie Ihre Immobilie ganz oder teilweise vermietet haben sollten, reichen Sie die aktuellen Mietverträge mit ein. Sie können dazu beitragen den Ertragswert Ihrer Immobilie zu ermitteln.
  3. Aus den laufenden Darlehensverträgen lässt sich gleich feststellen, ob ein Pfandtausch ins Auge gefasst werden kann. Auch eine eventuelle Vorfälligkeitsentschädigung lässt sich einigermaßen verlässlich ermitteln. Etliche Verkaufspläne sind schon an deren ungeahnter Höhe gescheitert.
  4. Wichtig auch die letzten Kontoauszüge zu Ihren Darlehensverträgen. So können Sie die Restvaluta zum angepeilten Verkaufsdatum einplanen.
  5. Sofern Sie andere Tilgungsträger für die finale Tilgung Ihres Darlehens vorgesehen haben… z.B. Rentenversicherungen, Kapitallebensversicherungen oder Bausparverträge besorgen Sie sich die aktuellen Rückkaufwerte. (Konto- oder Depotauszug)
  6. Um einen „ungefähren“ Verkehrswert Ihrer Immobilie zu ermitteln, beobachten Sie die Verkäufe in Ihrem direkten Umfeld, fragen Sie Nachbarn und Bekannte, begeben Sie sich in den einschlägigen Internetportalen auf die Suche nach Wohnungen in Ihrer direkten Umgebung. Die Bodenrichtwertstelle Ihrer Gemeinde gibt Auskunft über die Grundstückspreisentwicklung (gegen Gebühr).
  7. Stellen Sie einen Ordner mit diesen Unterlagen zusammen: Grundrisspläne, Wohn- und Nutzflächenberechnung, Baubeschreibung, bei ETW: Teilungserklärung und Protokolle der der letzten 3 Eigentümerversammlungen, Wohngeldabrechnungen. Machen Sie Fotos von Ihrer Immobilie (möglichst ohne viel Persönliches von sich preis zu geben.)
  8. Ihr Berater ermittelt auf Basis dieser Daten einen möglichen Verkaufserlös. Lassen Sie sich Zeit und ausreichenden Spielraum, um auf Angebote souverän reagieren zu können.
  9. Beginnen Sie zeitgleich mit der Suche nach einer eigenen neuen Immobilie, damit Sie die „Umzugsrochade“ ohne Stress und Zwischenaufenthalt im Hotel überstehen.
  10. Sofern Sie einen Makler mit dem Verkauf Ihrer Immobilie beauftragen möchten: NIEMALS ORIGINALE herausgeben!

Ihr Berater wünscht Ihnen viel Glück und steht jederzeit bei Fragen an Ihrer Seite.