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Weiterhin günstiges Zinsumfeld

Weiterhin günstiges Zinsumfeld
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Die Europäische Zentralbank (EZB) hält weiterhin den Ball flach und es besteht weiterhin ein günstiges Zinsumfeld. Trotz der anhaltenden Rezession in der Eurozone und rückläufiger Inflationsraten lockern die Währungshüter ihre Geldpolitik vorerst nicht weiter.

An den Kapitalmärkten war die Entscheidung der EZB mehrheitlich erwartet worden. Insgeheim hatte aber so mancher Börsenstratege auf weitere Hilfestellung der EZB gehofft, die die Risikobereitschaft der Anleger stärkt. Argumente dafür gab es durchaus: Nach den derzeit verfügbaren Konjunkturdaten wird sich die Wirtschaft im Euroraum zwar insgesamt erholen, aber die Nachwirkungen der Corona-Pandemie machen sich dennoch bemerkbar.

Die EZB wird versuchen, auch in den kommenden Monaten wenig an ihrem Kurs zu ändern. Die Notenbank wird allein deswegen niedrigere Zinsen und exzessive Liquiditätshilfen möglichst vermeiden, um sich nicht noch mehr als ohnehin dem Verdacht der unerlaubten Finanzierung maroder Staatshaushalte auszusetzen. Gerade in jüngster Vergangenheit ist die EZB im Zusammenhang mit der erneuten Rettungsrunde für Griechenland wieder unter Druck geraten.

Für Eigenheimer sind das gute Nachrichten. Ein klassisches Hypothekendarlehen mit zehn Jahren fester Zinsbindung gibt es aktuell ab 2,40 Prozent effektiv. Wer sich die Mini-Zinsen langfristig sichern will, zahlt kaum mehr. Für 20 Jahre Zinssicherheit werden durchschnittlich nur ein halbes Prozent mehr fällig.

Also worauf warten Sie noch?

Nie waren die Zeiten für einen Immobilienerwerb günstiger als heute. Es ist allen Häuslebauern, Immobilieninteressenten und Immobilienbesitzern Zeit und Muße zu wünschen, sich um eine geeignete Ankaufs- und Anschlussfinanzierung zu bemühen, solange ein günstiges Zinsumfeld wie dieses besteht.